Life-Coaching

“Es sind nicht die äußeren Umstände, die das Leben verändern, sondern die inneren Veränderungen, die sich im Leben äußern” – Wilma Thomalla (Deutsche Publizistin)

Mit rund 50 0000 Life-Coaches weltweit (Jarosz, 2016) erfreut sich das Life-Coaching als relativ neue Disziplin wachsender Beliebtheit. Im Gegensatz zum Business-Coaching stehen hier übergeordnet alle persönlichen Anliegen im Fokus, die die bewusste Gestaltung des Lebens betreffen: Zum Beispiel werden die eigene Gesundheit, die Strukturierung des Alltags, Reflexion der eigenen Lebensüberzeugungen oder persönliche Beziehungen beim Life-Coaching thematisiert. Zusammen mit dem Coach wird zunächst die Frage in den Raum gestellt, was die Lebensqualität steigern könnte. Im Laufe des Coachings werden dann zielorientiert Visionen entwickelt und Ressourcen, die für deren Umsetzung notwendig sind, ergründet (Böning & Kegel, 2015).

In Abgrenzung zur Psychotherapie richtet sich das Life-Coaching an gesunde, nicht-klinische Klienten, die ihr eigenes Potenzial entfalten möchten. Im Rahmen einer partnerschaftlichen Beziehung zwischen Coach und Klient gibt der Coach dem Klienten Denkanstöße, die die Selbstwirksamkeit des Klienten unterstützen und sich auf die Zukunft und nicht auf vergangene Hürden und Probleme richten. Der Coach gibt keinen Rat als Experte – vielmehr ist der Klient selbst Experte seines eigenen Lebens. Der Klient wird als ein kreatives, zur Veränderung fähiges Individuum angesehen, dessen positive Qualitäten durch das Life-Coaching verstärkt zum Ausdruck gebracht werden.

QUELLEN:

  • Böning, U., & Kegel, C. (2015). Ergebnisse der Coaching-Forschung: Aktuelle Studien–ausgewertet für die Coaching-Praxis: Springer-Verlag.
  • Jarosz, J. (2016). What is life coaching? An integrative review of the evidence-based literature. International Journal of Evidence Based Coaching & Mentoring, 14(1).